Richtig Düngen beim Indoor Grow

Inforeihe

Hier lernst du...

  • die Basics über Dünger soiwe pH & EC
  • welchen Einfluss unterschiedliche Anbaumedien auf das Düngen haben
  • wie Du bei Mängelerscheinungen handeln musst

Düngen ist eine der elementarsten und spannendsten Tätigkeiten beim Indoor Growing. Grundsätzlich einfach bietet sie viel Spielraum für Experimente und die ganz eigene Note eines Hobby-Growers. Um Dich als Einsteiger näher an die Thematik heranzuführen, wollen wir Dir mit diesem Leitfaden ein paar nützliche Tipps mit  auf den Gärtnerweg geben.

Wir werden diese Seite nach und nach erweitern und mit jedem neuen Abschnitt einen weiteren Teilbereich des Düngens abdecken. Was Dich unter anderem erwarten wird, siehst Du im Inhaltsverzeichnis.

Viel Spaß beim Gärtnern (und beim Lesen) wünscht dir dein Grow Guru Team :).

Inhaltsverzeichnis

Basics: Allgemeines über Düngen

Das Düngen dient dazu, Deinen Pflanzen grundlegende und ergänzende Nährstoffe zukommen zu lassen. Das ist gerade bei vergleichsweise teuren Pflanzen, von denen Du Dir auch einen großen Ertrag erhoffst, ein wichtiger Bestandteil des Growens. 

Die Nährstoffe können, je nachdem wen man fragt, in zwei bis drei Klassen eingeteilt werden. Wir möchten es hier einfach halten und unterscheiden deswegen in grundlegende und ergänzende Dünger. 

Grundlegende Dünger

Dünger bilden die Basis der Nährstoffversorgung

Als Grundlegende Dünger bezeichnen wir folgende drei Nährstoffe:

  • Stickstoff (N)
  • Phosphor (P)
  • Kalium (K)

Diese drei Elemente bilden die Basis des Nährstoffbedarfs Deiner Pflanzen und werden oft primäre Makronährstoffe genannt. 

Stickstoff ist ein Wachstumstreiber, der vor allem - aber nicht nur - in der Wachstumsphase der Pflanzen benötigt wird. Auch für die Ausbildung von Blättern und Zweigen ist der Nährstoff unerlässlich. Phosphor ist wichtig für die Photosynthese Deiner Pflanzen und treibt die Verarbeitung aufgenommener Nährstoffe voran; er ist somit für alle Pflanzenphasen durchgängig wichtig und hilft dabei, starke Wurzeln zu bilden. Kalium hilft dabei, starke Blüten auszubilden und erhöht die generelle Gesundheit Deiner Pflanzen; auch dieses Element wird über den gesamten Lebenszyklus hinweg benötigt, wobei es sich hier umgekehrt wie beim Stickstoff verhält.

Der Bedarf an den drei Hauptnährstoffen Stickstoff, Phosphor und Kalium schwankt während dem Lebenszyklus einer Pflanze und ist abhängig von der jeweiligen Pflanzenphase. Auch äußere Rahmenbedingungen wie Licht und Temperatur spielen eine Rolle: so benötigen Pflanzen in einer warmen Umgebung bis zu 20 % weniger Stickstoff als in solche, die in einem kalten Raum stehen. 

Die meisten Hersteller, von denen Du fertige Dünger kaufen kannst, geben für jedes Produkt einen N-P-K-Wert an, an dem Du die Zusammensetzung und den Anteil des jeweiligen Makrodüngers ablesen kannst. Wie genau Du die einzelnen Dünger einsetzen musst, hängt auch stark von Deinem Anbaumedium ab; im zweiten Teil unserer Dünger-Inforeihe gehen wir darauf für jedes Medium genauer ein.

Ergänzungsdünger

Eine Auswahl an Canna Düngern

Als Ergänzungsdünger bezeichnen wir in diesem Fall alle Nährstoffe, die nicht zu den drei oben genannten Basiselementen gehören. Sie werden oft sekundäre Makro-Nährstoffe und Mikro-Nährstoffe genannt. Unter sie fallen:

  • Kalcium (Ca)
  • Magnesium (Mg)
  • Schwefel (S)
  • Eisen (Fe)
  • Mangan (Mn)
  • Molybdän (Mo)
  • Zink (Zn)
  • Bor (B)
  • Kupfer (Cu)

Diese Elemente werden von Deinen Pflanzen zwar zumeist nur in geringer Menge erarbeitet, haben aber dennoch einen großen Effekt.

So hat beispielsweise Magnesium als Bestandteil des Chlorophyll-Moleküls einen direkten Einfluss auf die Fähigkeit, Licht in Zucker umzuwandeln und steuert zudem den Enzymhaushalt Deiner Pflanzen. Kalzium wiederum hilft dabei, andere Nährstoffe aufzunehmen, indem es die äußere Absorption sowie den Transport innerhalb der Zellen unterstützt - ein Kalziummangel hat daher oft einen generellen Nährstoffmangel zur Folge. Abgesehen davon ist Kalzium wichtig für die Robustheit der Pflanze im Allgemeinen, da es ihre Widerstandskraft gegen Hitze und Krankheiten stärkt. Schwefel verbessert das Wachstum von Wurzeln, die ebenfalls für die Widerstandskraft und die Gesundheit eine große Rolle spielen.

Das waren zwar nur drei Beispiele, sie verdeutlichen allerdings schon recht gut, wieso auch Ergänzungsdünger große Vorteile bieten und bei einem ambitionierten Indoor Grow nicht fehlen dürfen. 

Mineralisch & organisch

Dünger kann nicht nur in Makro- und Mikronährstoffe, sondern auch in mineralische und organische Düngelösungen unterteilt werden. Der Haupt-Unterschied ist folgender:

Mineralische Dünger enthalten Nährstoffe in Form von Salzen, die in Wasser gelöst und so an Deine Pflanzen herangetragen werden. Die Herstellung mineralischer Dünger geschieht künstlich und industriell. Organische Dünger setzen Nährstoffe in Form von Mikroorganismen frei, die dem Anbaumedium hinzugegeben werden - daher spricht man hier auch von Lebenddüngern. Ein klassisches und bekanntes Beispiel für organische Dünger ist Kompost; dieser ist  voll von Mikroorganismen, die in der Erde enthaltene Bestandteile in nützliche Abfallprodukte umwandeln.

Organischer Dünger kann jedoch auch in flüssiger Form vorkommen; das bekannteste Beispiel sind die Dünger von BioBizz, die allesamt komplett organisch und unter Growern äußerst beliebt sind. 

Unterschiede in der Handhabung

Viele Einsteiger fragen uns, welcher Dünger sich am besten für einen erfolgreichen Indoor Grow eignet. Darauf gibt es schlichtweg keine aussagekräftige Antwort; der beste Dünger ist der, mit dem Du persönlich am besten klarkommst. Mineralische organische Dünger entscheiden sich nämlich nicht nur in der Zusammensetzung, sondern eben auch in der Art und Weise, wie Du mit ihnen umgehen musst.

Mineralische Düngemittel geben Dir die volle Kontrolle über den Nährstoffhaushalt Deiner Pflanzen (wenn Du alles richtig machst). Du hast die Möglichkeit, sehr präzise und, wenn nötig, schnell bestimme Elemente Deinem Anbaumedium hinzuzufügen. Diese können von Deinen Pflanzen dann direkt aufgenommen werden, ohne dass sie auf die Hilfe von Mikroorganismen angewiesen sind. Für einen eventuellen Nährstoffmangel ist das ein großer Vorteil.

Andererseits ist bei mineralischen Produkten ein exakter pH-Wert von Nöten, da der Boden einen geringeren Puffer aufweist. Weicht der Wert zu stark von den Idealbedingungen ab, werden Deine Pflanzen Probleme bei der Nährstoffaufnahme haben und somit wiederum unter Mangelerscheinungen leiden können. Zudem ist hier durch die direkte Wirkung des Düngers die Gefahr einer Überdüngung wesentlich höher - es muss also eine ständige Balance herrschen.

Vorteile mineralischer Dünger:

  • Hohe Kontrolle durch direkte Wirkung
  • Auf Nährstoffmangel kann schnell reagiert werden
  • Für alle Hydroponiksysteme geeignet
  • Preisgünstig 

Organische Dünger bieten Dir Sicherheit, zumindest in den meisten Punkten. Die Mikroorganismen im Boden geben dem Medium ein Pufferwirkung, die auch mittelmäßige Schwankungen im pH-Wert mühelos verkraften kann. Die Düngemittel wirken nicht direkt, sondern zeitversetzt - bis die Organismen die Nährstoffe an Deine Pflanzen weitergeben können, vergehen oft mehrere Tage. Dadurch ist es jedoch schwieriger, auf Mängelerscheinungen in adäquater Zeit zu reagieren. Deine Herausforderung ist es, im Boden ständig gute Bedingungen für die nützlichen Organsimen zu halten. 

Vorteile organischer Dünger:

  • Hohe Pufferwirkung im Nährboden
  • Überdüngung ist wesentlich schwieriger
  • Weniger Aufwand 
  • Umweltfreundlich
  • viele Grower schwören auf auf einen besseren Geschmack

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum starten?

Das Alter einer Pflanze ist eine entscheidende Variable für ihren Nährstoffbedarf. Je älter und größer sie ist, desto mehr Dünger benötigt sie - soviel ist klar. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt, um mit dem Düngen anzufangen?

Manche Grower tendieren dazu, direkt nach dem Keimen des Samens vorsichtig Dünger in die Erde zu mischen; das ist ein Fehler. Sämlinge und Stecklinge sind in ihrem jungen Alter noch sehr empfindlich. Aus diesem Grund hat spezielle Anzuchterde nur wenige Nährstoffe zugemischt - gibst Du nun noch zusätzliche Nährstoffe hinzu, können die Pflanzen schnell überfordert sein und (nicht selten) absterben. 

Das möchtest Du natürlich unter allen Umständen vermeiden. Deine Pflanzen sollten also schon etwas größer sein und ihre Anzuchtphase hinter sich gebracht haben. Der Übergang zwischen Anzucht- und Wachstumsphase lässt sich nicht immer in konkreten Zahlen bestimmen; man kann ihn aber sehen: wenn Deine Pflanzen ihre ersten charakteristischen Blätter ausbilden, ist die Anzucht abgeschlossen. Nun kannst Du vorsichtig den ersten Dünger ins Gießwasser geben. 

Wie oft Düngen?

Du hast jetzt also mehr über die einzelnen Nährstoffe erfahren und darüber, wann Du mit dem Düngern überhaupt starten solltest. Die nächste logische Frage lautet: wie oft denn eigentlich?

Grundsätzlich ist es absolut ausreichend, wenn Du 2 bis 3 mal in der Woche düngst, also alle 2 bis drei Tage. Diese Faustregel hat aber keine universelle Gültigkeit. Ist es in Deiner Box besonders warm und Du hast Angst, dass Deine Pflanzen vertrocknen, wirst Du öfter Gießen müssen. In diesem Fall kannst Du die Menge an zugegebenen Nährstoffen verringern und so Deine Pflanzen vor einer Überdüngung bewahren. 

In die andere Richtung funktioniert dieses Vorgehen leider nicht so gut; kannst Du Deine Pflanzen einmal nicht gießen, ist es nicht ratsam, beim Gießen davor einfach die doppelte Menge an Dünger zuzufügen. Denk daran: Mangelerscheinungen sind leichter in den Griff zu bekommen, als Überdüngungen. Aber keine Angst - wenn Du unsere Tipps im Kopf und Deine Pflanzen im Auge behältst, wird Ihnen nichts passieren. 

Basics: pH & EC

pH- & EC-Wert - was hat es damit auf sich?

Anhand des pH-Wertes kannst Du erkennen, ob Deine Nährlösung sauer, basisch oder neutral angesetzt ist. Hierzu kannst Du die (logarithmische) pH-Skala zur Hilfe nehmen:

Die pH-Skala von sauer (0) zu basisch (14)
Die pH-Skala von komplett sauer (0) zu komplett basisch (14)

Der Ausgangspunkt der Skala ist ein pH-Wert von 7,0 - hier ist eine Lösung neutral. Je weiter sich der Wert Richtung 0 bewegt, desto saurer ist ist Deine Lösung, je weiter der Wert nach oben ausschlägt, desto basischer. Nochmal als Hinweis: die Skala ist logarithmisch; eine Lösung mit einem pH-Wert von 9,0 ist also 10-mal basischer als eine Lösung mit einem Wert von 8,0!

Aber wieso spielt der pH-Wert für Dich überhaupt eine Rolle? Deinen Pflanzen fällt die Nährstoffaufnahme leichter, wenn bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sind. Eine davon ist eine leicht saure Umgebung, in der die Wurzeln die im Anbaumedium enthaltenen Nährstoffe ideal aufnehmen können. Leicht sauer bedeutet, dass Du den pH-Wert möglichst konstant zwischen 6,5 und 7,0 halten solltest.  Ziehst Du Deine Pflanzen mit Kokos oder in Hydroponiksystemen auf, kannst Du sogar weiter in den sauren Bereich eintauchen: hier sind Werte zwischen 5,5 und 6,5 optimal. 

Ist Dein pH-Wert nicht im optimalen Bereich, können Deine Pflanzen nicht alle Nährstoffe in ausreichendem Maß aufnehmen - die Folge können Mangelerscheinungen sein, die mitunter weitreichende Folgen haben (die Verarbeitung einzelner Nährstoffe baut teilweise aufeinander auf, sodass schnell die ganze Prozesskette beeinträchtigt werden kann). Du solltest den pH-Wert Deiner Düngelösung daher regelmäßig prüfen. Der Anbau mit organischem Dünger macht es Dir ein wenig leichter, da der lebende Boden pH-Schwankung (in gewissem Rahmen) gut wegstecken kann - dazu später mehr.  

Der EC-Wert bezieht sich auf die elektrische Leitfähigkeit Deiner Nährlösung (EC = electric conductivity), die sich aus deren Salzgehalt ergibt. Aus dem Salzgehalt kann man wiederum Schlüsse auf die vorhandene Nährstoffkonzentration ziehen. Über den EC-Wert erhältst Du also Informationen darüber, ob in der von Dir angesetzten Düngelösung auch ausreichend Nährstoffe für Deine Pflanzen vorhanden sind.

Ist der EC-Wert zu niedrig, erhalten Deine Pflanzen also zu wenig Nährstoffe - ist er zu hoch, besteht die Gefahr einer Überdüngung. 

Wichtig: ein Nährstoffmangel ist wesentlich besser zu behandeln, als eine Überdüngung! Wenn Du Dir also nicht sicher sein solltest, ist auch beim EC-Wert weniger stets mehr.

Du fragst Dich jetzt vermutlich, welcher EC-Wert für Deine Pflanzen optimal ist - diese Frage ist allerdings nicht wirklich allgemein zu beantworten. Unterschiedliche Pflanzen haben einen unterschiedlichen Nährstoffbedarf; zudem gilt es, bei der Nährstoffzugabe auch die aktuelle Phase Deiner Pflanzen zu beachten. Sind sie noch vergleichsweise jung und haben erst mit dem Wachstum begonnen oder tragen sie bereits Blüten, die sich noch zu Ende entwickeln müssen? 

Junge Pflanzen sind grundsätzlich etwas empfindlich und sollten daher nicht zu sehr mit Nährstoffen überreizt werden - für sie empfehlen wir Dir einen EC-Wert zwischen 0,8 und 1,3. Erwachsene Pflanzen vertragen schon ein bisschen mehr Dünger; hier kannst Du Dich langsam an die 1,8 herantasten. 

pH- & EC-Werte messen

Da Du nun erfahren hast, was es mit den zwei wichtigen Werten auf sich hat, sollst Du natürlich auch erfahren, wie Du diese messen kannst. Dir stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl und keine davon ist kompliziert

Die günstigste Lösung sind sicherlich pH-Einmal-Teststreifen, die nach kurzem Eintauchen in die Lösung den Wert anhand der Verfärbung angeben. Diese Streifen sind jedoch nicht sehr genau und für Pflanzen, die es gerne etwas aussagekräftiger mögen, nicht geeignet - wir raten Dir von der Verwendung dieser Möglichkeit ab. 

Digitale Messgeräte arbeiten wesentlich genauer und sind für die Anwendung im Growing Hobby definitiv besser geeignet. Brauchbare pH- oder EC-Pens sind zwar teurer als die günstigen Einmal-Teststreifen, liefern jedoch zuverlässige Werte auf die Du dich langfristig verlassen kannst

Auch diese Geräte tauchst Du kurz in Deine Nährlösung, woraufhin Du kurze Zeit später eine genauen Wert über das Display erhältst. 

Vor der ersten Messung musst Du die Pens zunächst kalibrieren, um Abweichungen im Messergebnis zu vermeiden. Hierfür benötigst Du genormte Kalibrierlösungen, die über einen festgelegten pH- oder EC-Wert verfügen. Wie du Deine Geräte genau kalibrieren musst erfährst Du in den beiliegenden Anweisungen. In aller Regel ist das ein simpler und schneller Prozess. 

Je länger Du die Geräte verwendest, desto ungenauer werden ihre Elektroden messen - daher ist es wichtig, die Kalibrierung regelmäßig (ein bis zweimal im Monat bei ständiger Benutzung) zu wiederholen.

Die Messung an sich solltest Du mindestens immer dann durchführen, wenn Du eine neue Nährlösung ansetzt. Verwendest Du organische Dünge, kannst Du unter Umständen etwas laxer mit der Messung umgehen. Mit Lebenddünger angereicherte Erde hat einen weitaus größeren Puffer und kann kleinere Schwankungen von pH- und EC-Wert recht gut ausgleichen. Dennoch solltest DU zumindest in Erfahrung bringen, wie hoch der pH-Wert des von Dir verwendeten Wassers ist.

Bisher haben wir immer davon gesprochen, die Werte in der Düngelösung direkt zu messen - ganz einfach weil es einfacher ist und für die meisten Zwecke auch ausreichend. Es kann allerdings vorkommen, dass vor allem der pH-Wert in der Erde kippt und sich zu Deinen Ungunsten verändert. Möchtest Du es genau wissen, lohnt es sich also, wie Werte der Erde zu messen. 

Das ist meistens jedoch nicht so einfach und erfordert spezielle, teure Profigeräte, die mit einer eigens dafür vorgesehenen Bodensonde ausgestattet sind. Durch ihren Einsatz kannst Du sichergehen, dass die herrschenden Rahmenbedingungen auch im Topf und an den Wurzeln Deiner Pflanzen so sind, wie Du sie möchtest.

Der pH-Wert des Bodens lässt sich auch etwas indirekter messen - ohne teure Systeme: miss dazu direkt nach dem Gießen etwaiges aus dem Topf austretenden Wasser. So erhältst Du zumindest eine Einschätzung der Werte.

Sollten Deine Pflanzen im Laufe ihres Lebens Anzeichen von Mangelernährung oder Überdüngung zeigen, so ist es immer hilfreich, zuerst den pH-Wert Deiner Nährlösung und des Bodens zu bestimmen; oftmals liegt hier das Problem und kann so schnell behoben werden. 

Über Anbaumedien

Anbaumedien sind Substrate, in denen Deine Pflanzen aufwachsen und durch die sie Nährstoffe gewinnen können - also beispielsweise Erde oder Kokos. Das ist auch der hauptsächliche Zweck eines Anbaumediums: die Nährstoffaufnahme zu ermöglichen.

Du weißt inzwischen, dass das selbstverständlicher klingt, als es ist; die Nährstoffaufnahme kann von mehreren Faktoren abhängig sein. Zum einen brauchen Deine Pflanzen die richtige Umgebung, sodass sie überhaupt in der Lage sind, dem Boden Nährstoffe zu entziehen. Unser wichtigster Hebel ist hier der passende pH-Wert. Zum anderen müssen natürlich auch Nährstoffe vorhanden sein, die Deine Pflanzen aufnehmen können. Hier kommt der Dünger ins Spiel. 

Ein Anbaumedium muss also:

  • eine angenehme Umgebung für die Wurzeln Deiner Pflanzen schaffen
  • Nährstoffe bereitstellen

Zudem gibt ein gutes Growmedium Deinen Pflanz Halt und Stabilität zum Wachsen.

Verschiedene Anbaumedien zur Übersicht
Es gibt viele verschiedene Anbaumedien, die Deine Zwecke erfüllen

Welche Growmedien gibt es?

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